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18. Oktober 2013

Wirtschaftszeitung zitiert WW+KN-Steuerberater Matthias Winkler

Wirtschaftszeitung berichtet über die Entwicklungen in der Steuerberater-Branche.

In ihrer November-Ausgabe berichtete die im ostbayerischen Raum erscheinende Wirtschaftszeitung über die aktuellen Entwicklungen in der Steuerberater-Branche. Dazu führte die Wirtschaftszeitung auch ein Interview mit WW+KN-Geschäftsführer und Steuerberater Matthias Winkler.
In früheren Jahrzehnten hätte sich die Branche der klassischen Steuerberater über komplizierte gesetzliche Regelungen vielleicht sogar gefreut – zumindest klammheimlich. Denn auf diese Weise „musste“ man tatsächlich zum Steuerberater, um seine Steuern „richtig“ zu bezahlen oder für sich zu sparen, wie dies unserem System entspricht.

Gerade weil das Steuersystem in Deutschland aus unterschiedlichsten Gestaltungsmöglichkeiten besteht, gilt der deutsche Steuerberater (im Gegensatz etwa zum Buchhaltungsspezialisten des französischen „Expert comptable“) inzwischen als der wichtigste Berater im privaten wie vor allem im unternehmerischen Bereich und plädiert deshalb an den Gesetzgeber, das Ziel der Steuervereinfachung weiter voranzutreiben. Wer sich nicht wehrt, zahlt zu viel – mit dieser Erkenntnis im Hinterkopf werden immer mehr Beratungsleistungen in Steuerfragen abgerufen.

VORSCHRIFTEN ÄNDERN SICH STÄNDIG

Wie Matthias Winkler, geschäftsführender Gesellschafter der WW+KN Wagner Winkler & Collegen, erläutert, hätten die Unternehmen früher von ihrem Steuerberater nur erwartet, dass er für sie die Buchhaltung, die Bilanz und die Steuererklärung erstellt. Heute dagegen werde echte Beratungsleistung abgerufen, und zwar rund um das Spektrum aus Wirtschaft, Bilanzen, Steuern und Strategien. Angesichts der Komplexität ökonomischer Vorgänge – laut Winkler ändern sich die steuerlichen Vorschriften in Deutschland nahezu täglich – sei der Steuerberater immer mehr zur Vertrauensperson des Unternehmens geworden. So werde er auch bei Bankgesprächen eingeschaltet, weil die formalen Anforderungen bei Kreditvergaben deutlich ansteigen und die Ansprechpartner auf Bankenseite immer häufiger wechseln.

INTERNATIONALISIERUNG DER STEUERBERATUNG

Von wachsender Bedeutung für die Steuerberaterbranche ist natürlich auch die Internationalisierung der Wirtschaft, mit spürbaren Auswirkungen auch auf die Steuerberater. Wenn selbst mittelständische Unternehmen über Auslandskontakte verfügen und die Exportquote in Ostbayern bei über 50 Prozent liegt, dann muss auch der Steuerberater über internationale Kontakte verfügen und Englisch sprechen.

Aber auch die ständigen Gesetzesänderungen im Steuer- und Sozialversicherungsrecht machen eine permanente Fortbildung ebenso nötig wie den Einsatz moderner Technologie, etwa mit Blick auf die elektronische Steuererklärung oder die „E-Bilanz“. Schließlich könnten, so Matthias Winkler, ein oder zwei Steuerberater die Anforderungen in fachlicher, qualitativer und technischer Hinsicht kaum noch abdecken. Vor diesem Hintergrund sei ein starker Konzentrationsprozess spürbar. Der Trend gehe auch im Bereich mittelständischer Strukturen in Richtung von Kanzleien mit fünf, zehn und mehr „Berufsträgern“, so die korrekte Bezeichnung der Qualifikation, um freiberuflich tätig sein zu können.

Weitere Informationen unter www.die-wirtschaftszeitung.de.