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Nein zur Vermögensteuer – keine weiteren Lasten für den Mittelstand

07. September 2019 /

Diplom-Finanzwirt Matthias Winkler, Steuerberater und Geschäftsführer bei WW+KN, lehnt die Pläne der SPD zur Erhebung einer Vermögenssteuer vehement ab.

Das Konzept der Sozialdemokraten sieht einen Steuersatz von 1 bis 2 Prozent vor, mit dem sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen besteuert werden sollen. Zudem soll es keine generelle Freistellung vom Eigenheim geben. WW+KN-Geschäftsführer Matthias Winkler kritisiert das Vorhaben, weil es zu weiteren Belastungen für den Mittelstand führen wird.

Andere Länder verzichten auf Vermögensteuer

Dass die Vermögensteuer als Auslaufmodell gelten muss und nicht zu einem modernen Steuersystem passt, zeigt auch eine OECD-Studie. In der Untersuchung wurden Steuersysteme verschiedener Länder verglichen. So erhoben 1990 zwölf der 36 reichsten Staaten eine Vermögensteuer, 2017 waren es nur noch vier. Dazu Matthias Winkler: „ Moderne Steuersysteme besteuern heute Einkommen und Transaktionen, nicht aber Substanz.“